Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Im Laufe ihres Lebens erkrankt eine von acht Frauen an Brustkrebs. Etwa 70.000 Frauen erhalten jedes Jahr diese Diagnose. Zusätzlich erkranken rund 25.000 Frauen an Tumoren der weiblichen Geschlechtsorgane wie zum Beispiel an der Gebärmutter, am Gebärmutterhals oder an den Eierstöcken. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Medizin verstehen stellt Prof. Dr. Arnd Hönig, der Chefarzt der Frauenklinik und Geburtshilfe, Leiter des Brustkrebszentrums und des Gynäkologischen Krebszentrums am MKM, zusammen mit den Oberärztinnen Sherin Nissen, Koordinatorin des Brustkrebszentrums, und Alla Marksteder, Koordinatorin des Gynäkologischen Krebszentrums, die Fortschritte in der operativen Behandlung dieser Erkrankungen vor. Zu der Veranstaltung am Mittwoch, 29. April um 17 Uhr in der Cafeteria des Marienhaus Klinikums Mainz sind alle herzlich eingeladen, die sich für das Thema interessieren.
Im Brustkrebszentrum und dem Gynäkologischen Krebszentrum des Marienhaus Klinikums Mainz, die beide nach den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gesellschaft für Senologie zertifiziert sind, werden betroffenen Frauen nach modernsten Leitlinien behandelt. Heutzutage haben sich dank innovativer und gezielter Therapiemethoden die Heilungschancen für betroffene Patientinnen deutlich verbessert. Vor allem, wenn ein Tumor frühzeitig erkannt und therapiert wird, können viele Erkrankte inzwischen geheilt werden.
Zusammen mit Fachärzten und -ärztinnen anderer Disziplinen wie der Radiologie, Strahlentherapie, Onkologie, Chirurgie, Pathologie und Anästhesie wird in den wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen die individuelle Therapie der jeweiligen Patientin besprochen. Die Krebszentren arbeiten eng mit unterschiedlichen Fachabteilungen des MKM sowie weiteren Kooperationspartnern interdisziplinär zusammen. Diese Zusammenarbeit gewährleistet einen kontinuierlichen Wissensaustausch, so dass die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Behandlungskonzepte einfließen.
Bei der Veranstaltung bringen Prof. Hönig und seine beiden Kolleginnen ausreichend Zeit mit, um die Fragen der Teilnehmenden zu beantworten. Zudem wird das Sanitätshaus Schmidt als zertifiziertes Fachzentrum für individuelle Brustversorgung vor Ort Hilfsmittel wie beispielsweise Brustprothesen oder spezielle Lymph-BHs präsentieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

