Die Musiktherapie eröffnet Betroffenen einen besonderen Zugang zu Emotionen und unterstützt sie bei der Krankheitsbewältigung. Sie kann helfen, Angst, Schmerz und Stress zu lindern und schafft gerade in belastenden Lebenssituationen Momente der Ruhe, des Ausdrucks und der Lebensqualität.
An zwei Tagen pro Woche besucht Musiktherapeutin Elisabeth Schmitt die Patientinnen und Patienten direkt am Krankenbett. Mit verschiedenen Instrumenten gestaltet sie musikalische Angebote zum Zuhören ebenso wie gemeinsames aktives Musizieren und Singen.
„Wir sind den Stiftungen außerordentlich dankbar für diese großzügige Unterstützung“, betonen Geschäftsführer Andreas Nietzel, Dr. Bernd Wagner, ärztlicher Leiter der Palliativmedizin und Peter Friedrich-Mai, Leiter der Psychoonkologie. „Ohne solche Zuwendungen wäre es kaum möglich, dieses wertvolle Angebot langfristig aufrechtzuerhalten.“
Das Marienhaus Klinikum Mainz engagiert sich seit vielen Jahren für eine ganzheitliche Behandlung, die neben der medizinischen Versorgung auch psychosoziale und kreative Therapieansätze einschließt. Die Musiktherapie nimmt hierbei eine besondere Rolle ein, da sie individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten eingehen kann. Mit ihrer Spende leisten die Stiftungen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung dieses Angebots und unterstützt damit unmittelbar die Lebensqualität schwer erkrankter Menschen. Ziel der Stiftung ist es, Krankenversorgung, Lehre und Forschung im Bereich der Palliativmedizin zu fördern.
Weiterführende Links:
Mainzer Palliativ-Stiftung
Ökumenische Hans-Voshage-Hospizstiftung

