Auf dem seit 1998 an der Freiligrathstraße gelegenen Landeplatz wurde der Boden überarbeitet und neu gepflastert. Zudem wurden die dazugehörigen technischen Anlagen komplett erneuert. Hier landet der Rettungshubschrauber, wenn Patientinnen und Patienten transportiert werden, die im MKM behandelt werden sollen oder aus dem MKM verlegt werden müssen.
Zusätzlich gibt es einen weiteren Landeplatz auf dem Dach der Universitätsmedizin. Beide Landeplätze werden von dem in Mainz stationierten signalgelben Rettungsflieger Christoph 77 des ADAC angeflogen und sichern den Menschen in Mainz und Umgebung schnellstmögliche Versorgung in prekären Notfallsituationen. Denn oft ist der Hubschrauber das einzige und schnellste Rettungsmittel. Überfüllte Straßen oder zeitraubende Umwege werden vermieden und so wertvolle Minuten, die über Leben und Tod entscheiden können, eingespart.
So bringt die ADAC Luftrettung den Notarzt auf dem schnellsten Weg zu seinem Einsatzort. Bei Bedarf transportieren sie den Verletzten anschließend in ein optimal geeignetes Krankenhaus – in der Regel in die Universitätsmedizin oder das Marienhaus Klinikum Mainz. Darüber hinaus finden auch sogenannte Interhospitalflüge statt, wenn ein Patient von einem Krankenhaus in eine anderes verlegt werden muss. Das sind häufig Intensiv- oder Notfallpatienten, die für ihre optimale Versorgung und unter medizinischer Begleitung in eine Spezialklink verlegt müssen.
Foto (v.l.n.r): Dr. Torsten Schmitt, Chefarzt Zentrale Notaufnahme , Andreas Nietzel, Geschäftsführer, Christine Fischer, Leiterin Medizinstrategie

