


Das MKM beteiligt sich an der bundesweiten Initiative Herzwochen der Deutschen Herzstiftung mit Vorträgen von Prof. Dr. Sabine Genth-Zotz und Dr. Andreas Liebrich.
Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. Allein in Deutschland werden jährlich über 400.000 Patientinnen und Patienten wegen Herzrhythmusstörungen in eine Klinik eingeliefert. Oft sind sie stark verunsichert, ob ihre Beschwerden harmlos oder lebensbedrohlich sind und wie sie gelindert oder beseitigt werden können. Das Vorhofflimmern ist dabei eine der häufigsten Formen der Herzrhythmusstörungen, fast zwei Million Menschen in Deutschland leiden darunter.
Das Vorhofflimmern steht dieses Jahr im Mittelpunkt der Herzwochen im November. Das Marienhaus Klinikum Mainz (MKM) beteiligt sich an dieser Initiative der Deutschen Herzstiftung, mit der die Bevölkerung über das Thema Herzgesundheit informiert werden soll. Deshalb lädt das Marienhaus Klinikum am 18. November zu einer Vortragsveranstaltung um 16 Uhr in die Cafeteria ein. Zum Thema „Vorhofflimmern erkennen und handeln“ referieren Chefärztin Prof. Dr. Sabine Genth-Zotz und Oberarzt Dr. Andreas Liebrich von der Klinik für Innere Medizin 1, Kardiologie. Eingeladen zu der Veranstaltung sind alle, die sich für dieses Thema interessieren.
Charakteristisch für das Vorhofflimmern ist ein anhaltend unregelmäßiger und oftmals deutlich beschleunigter Herzschlag. Vor allem ältere Menschen sind von dieser Herzrhythmusstörung betroffen, die nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist. Dennoch sollte die Erkrankung behandelt werden, denn sie kann die Ursache für schwerwiegende Folgeerkrankungen sein.
„Durch das Vorhofflimmern können sich im Herzen Blutgerinnsel bilden. Gelangen diese beispielsweise ins Gehirn, können sie einen Schlaganfall auslösen“, so Prof. Dr. Sabine Genth-Zotz. „Rund 15 Prozent aller Schlaganfälle lassen sich auf diese Herzrhythmusstörung zurückführen“, ergänzt Dr. Andreas Liebrich. In ihrem Vortrag gehen die beiden auf die Ursachen und die Diagnostik des Vorhofflimmerns ein und stellen die verschiedenen modernen Behandlungsmethoden vor.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen zur bundesweiten Aktion erhalten Sie auf der Website der Deutschen Herzstiftung.
